
„Manageuse“ ist kein Wort, das man jeden Tag im Besprechungsraum hört. Dennoch ist es die offizielle Empfehlung, um eine Frau an der Spitze eines Teams zu benennen. Währenddessen setzt sich das englische Wort „manager“ überall durch, unabhängig von Geschlecht. Die Wörterbücher versuchen, das Spiel zu öffnen: „manageure“, „manageureuse“… aber die Praxis schreitet in ihrem eigenen Tempo voran.
Diese Unklarheit ist nicht nur eine Frage des Wortschatzes: Sie offenbart eine Sprache, die zögert und ihren Weg zwischen Klarheit, Gleichheit und Gebrauch sucht. Das Ergebnis? Mehrere Formen koexistieren, jede mit ihren eigenen Herausforderungen. Auf der einen Seite der Wille, einen Platz für Frauen in der Arbeitswelt zu behaupten; auf der anderen Seite die Realität eines Anglizismus, der sich hält, mangels eines soliden Konsenses.
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Warum löst die Feminisierung von Berufsbezeichnungen so viele Debatten im Französischen aus?
Die Frage der Feminisierung von Berufsbezeichnungen in Frankreich ist alles andere als trivial. Sie betrifft die Repräsentation, den Zugang zur Macht, aber auch tief verwurzelte Reflexe in der Sprache. Wenn es darum geht, Führungspositionen zu benennen, wird die Debatte angespannt: Hier herrscht das Maskulinum, und jeder Versuch, den Titel zu feminisieren, löst Reaktionen aus. Es ist nicht nur ein lexikalisches Detail; es ist ein Indikator für ein gewisses Unbehagen, die Legitimität von Frauen anzuerkennen, Teams oder Unternehmen zu leiten.
Tatsächlich bedeutet die Durchsetzung feminisierter Titel auch, andere Modelle vorzuschlagen: Isabelle Kocher (ehemalige Generaldirektorin von Engie), Anne Rigail (Air France), Julie Walbaum (ehemalige Monoprix) führen nicht im Schatten. Dennoch zögert die Sprache, ihnen einen maßgeschneiderten Titel anzubieten. In vielen Sektoren bleibt das Maskulinum die Norm, und die Feminisierung von Berufsbezeichnungen wird weiterhin als ein Verstoß oder sogar als ideologischer Kampf wahrgenommen.
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Die Debatte über das Femininum des Wortes manager ist ein perfektes Beispiel dafür. Hier steht die französische Sprache vor der Notwendigkeit, zu innovieren, neue Formen zu integrieren und gleichzeitig ihrer Geschichte treu zu bleiben. Für diejenigen, die das Thema vertiefen möchten, wird das Femininum des Wortes manager im Detail auf „Le féminin de manager et son usage correct en français – Acti Carrière“ analysiert.
Um besser zu verstehen, was die Feminisierung von Titeln verändert, hier drei Punkte, die man sich merken sollte:
- Die Feminisierung von Titeln macht die Frauen sichtbar, die Führungs- oder Managementpositionen erreichen.
- Sie begleitet eine Entwicklung des Machtverhältnisses, indem sie die Legitimität weiblicher Karrieren im Unternehmen hervorhebt.
- Jede Wortwahl sendet ein Signal, sowohl politisch als auch sozial.
Manager, manageuse oder manageure: Was sagt die französische Sprache wirklich?
Das Wort manager kommt unter dem Einfluss des Englischen ins Französische, das es selbst aus dem Italienischen und dann aus dem Altfranzösischen entlehnt hat. Es hat sich im Unternehmen als eine Selbstverständlichkeit etabliert und ist der generische Begriff für die Person, die ein Team leitet, ohne Geschlechtsunterscheidung.
Doch sobald es darum geht, diesen Titel zu feminisieren, wanken die Anhaltspunkte. Die Académie française hat sich nicht wirklich entschieden, und die Praxis füllt das von der Institution hinterlassene Vakuum. Seit 2000 erkennt die Commission générale de terminologie et de néologie „manageuse“ als feminine Form an. Dennoch bleibt dieses Wort selten, übertroffen von der bereits im beruflichen Alltag etablierten männlichen oder geschlechtsneutralen Version.
Die Wörterbücher bieten mehrere Optionen, wie diese Beispiele zeigen:
- „Manageuse“ findet ihren Eingang in die Nachschlagewerke, neben „manager“ und „manageur“.
- Die Wörterbücher Larousse und Robert akzeptieren diese Varianten, geben jedoch keine klare Präferenz an.
Im Unternehmensleben ist das Femininum „manageuse“ wenig sichtbar. Die Stellenanzeigen, die Organigramme, die E-Mail-Signaturen: Überall dominiert das Maskulinum oder die neutrale Form „manager“. Diese Präferenz erklärt sich durch Gewohnheiten, aber auch durch den Willen, international, anpassungsfähig und effizient zu erscheinen. Dennoch verleiht der Einsatz des Femininums, sobald es verwendet wird, denjenigen, die diese Funktionen ausüben, eine zusätzliche Sichtbarkeit und erinnert daran, dass Gleichheit noch nicht erreicht ist, weder bei den Titeln noch bei den Gehaltstabellen.

Praktische Tipps zur Verwendung des Femininums von „manager“ im Alltag, ohne Fehler zu machen
Das Wort manager hat sich im beruflichen Jargon durchgesetzt und wird sowohl für Frauen als auch für Männer verwendet. Dennoch bedeutet die Entscheidung, das Femininum hinzuzufügen, auch, einen Willen zur Anerkennung und Gleichheit zu bekräftigen. Es gibt mehrere Optionen, wenn Sie eine Frau benennen möchten, die ein Team leitet: „manager“, „manageuse“ (offiziell anerkannt) und manchmal „manageure“. Aber es ist festzustellen, dass „manageuse“ in der Arbeitswelt wenig verbreitet ist.
Um den Titel an das Geschlecht der Person anzupassen, können einige einfache Reflexe übernommen werden. In offiziellen Dokumenten, auf Lebensläufen, in LinkedIn-Profilen, die Verwendung von „manageuse“ hebt die Realität der weiblichen Führung hervor. Diese Wahl ist besonders relevant bei Kampagnen zur Gleichstellung oder wenn man weibliche Karrieren hervorheben möchte. In einigen Sektoren bleibt die Neutralität von „manager“ bestehen, insbesondere in internationalen Gruppen, in denen Englisch vorherrscht.
Eine Alternative besteht darin, Begriffe wie „Chefin“ oder „Verantwortliche“ zu bevorzugen, die keine Mehrdeutigkeit bezüglich des Geschlechts aufweisen und gleichzeitig in die Dynamik der Feminisierung von Berufen passen. Auch wenn die Verwendung des Femininums nach wie vor gering ist, trägt sie dazu bei, Frauen in Führungspositionen sichtbar zu machen. Dies erinnert auch, mit Zahlen untermauert, daran, dass die Lohnlücke weiterhin Frauenmanagerinnen benachteiligt, fast 22 % in Frankreich. Die Einführung feminisierter Titel löst nicht alles, aber sie trägt zur Schaffung einer gerechteren Berufswelt bei, in der jedes Wort zählt.
Ein Titelwechsel kann manchmal die Tür zu anderen Möglichkeiten öffnen. Die Sprache schreitet Schritt für Schritt voran, im Rhythmus derjenigen, die sie in Bewegung setzen. Wer weiß, was wir morgen an der Bürotür oder im Organigramm schreiben werden?